Fassadengrün und Gründächer stärker fördern

Der Verfasser dieser Einreichung schreibt, dass die globale Erwärmung mit Hitzewelle und Starkregen auch weitweichende Folgen für das Leben im Ballungsraum Ruhrgebiet habe. Somit läge es an jedem einzelnen, seinen Beitrag dazu zu leisten

1. die weitere globale Erwärmung aufzuhalten und
2. sich an die Folgen dieser anzupassen.

Seine Projektidee hierzu: „Durch den massiven Ausbau von Fassadengrün und Gründächern im Stadtgebiet kann ein Beitrag zu beiden Punkten geleistet werden.

1. Die wärmedämmende Wirkung der Pflanzen führt zu einem sparsameren Umgang mit Wärmeenergie im Winter und Kälteenergie im Sommer, was einen verminderten CO2-Ausstoß zur Folge hat und die globale Erwärmung ein Stück weit aufhält.

2. Die Aufnahme von Regenwasser entlastet die Kanalisation durch Verdunstung (weniger Wasser in Kanalisation) und Pufferung (späteres, antizyklisches Einleiten). Nur so ist eine Anpassung an Starkregen möglich, da die Kanalisation nicht für Extremwetter ausgelegt werden kann. Zudem tragen Gründach und Fassadengrün mit der Verdunstungskälte zu einer Verbesserung des Stadtklimas in Hitzeperioden bei.

Zielgruppe:
Hausbesitzern ist der Um- oder Neubau von bepflanzten Fassaden und Dächern durch Förderprogramme attraktiver zu machen bzw. durch Änderungen in den kommunalen Bausatzungen überhaupt erst zu ermöglichen (bspw. Änderung von Dachneigungen bei Bestandsbauten).“

Der vorliegende Vorschlag wurde an folgendes Themenforum weitergegeben:

14 Grüne Infrastruktur Metropolregion Ruhr

Weiterführende Informationen zu allen Themenforen finden Sie unter www.land.nrw/de/themenforen-der-ruhrkonferenz.

Alle Beiträge wurden redaktionell bearbeitet. Originalpassagen sind durch An- und Abführung kenntlich gemacht, Kürzungen durch (…).