Popkulturbüro

"Die populäre Musikszene im Ruhrgebiet ist vielfältig und breit. Allerdings sind die Wirkungskreise und Szenen überschaubar. Die Möglichkeiten für Amateure und Hobbymusiker sind begrenzt. Auch die Zahl derjenigen, die beruflich existenzsicher und langfristig in diesem Bereich erfolgreich arbeiten können, bleibt unter den Möglichkeiten. Ausbildungsmöglichkeiten haben sich in den letzten Jahren zwar entwickelt, es mangelt aber nach wie vor an Betätigungsmöglichkeiten für Musikerinnen und Musiker. Gagen bleiben deutlich unter dem, was sowohl studierten Fachkräften als auch motivierten Amateuren zustünde.
Das Popkulturbüro will als Lobbyist daran was verbessern. Es bündelt bestehende Projekte (die sich aber i.d.R. als Teil der Jugendkultur verstehen) mit neuen Initiativen zur Stärkung von Breitenkultur und besondere Szenen (von Heavy bis Schlager) Es bezieht auch ältere MusikerInnen sowie Spiel- und Ausbildungsstätten in die Netzwerkbildung ein. Mit Hilfe der Initiative Musik könnte das Land eine fünfjährige Projektphase finanzieren, und das Projekt nach erfolgreicher Durchführung auf ganz NRW ausweiten."

Der vorliegende Vorschlag wurde an folgende Themenforen weitergegeben:

16 Künstler-Metropole Ruhr

20 Gemeinsames Engagement von Zivilgesellschaft und Wirtschaft

Weiterführende Informationen zu allen Themenforen finden Sie unter www.land.nrw/de/themenforen-der-ruhrkonferenz.

Alle Beiträge wurden redaktionell bearbeitet. Originalpassagen sind durch An- und Abführung kenntlich gemacht, Kürzungen durch (…).