BAUSTELLENMANAGEMENT.RUHR – Besser planen, weniger Stau

Das Rezept gegen Chaos auf den Verkehrswegen: Die Koordinierung aller Baumaßnahmen – sowohl auf der Schiene als auch auf der Straße – sorgt für eine bessere Steuerung des Verkehrs in der Region.

Bild einer Autobahnbaustelle
© Galileo30 / Shutterstock.com

Was der Stau auf der Straße ist, sind Verspätungen und Zugausfälle auf der Schiene. Die Investitionen in Milliardenhöhe von Bund, Land und Kommunen sorgen gerade im Ruhrgebiet für Baustellen – und für Ärger bei den Pendlern. Deswegen ist es umso wichtiger, die Baustellen auf Straßen und Schienen besser zu koordinieren und somit Behinderungen soweit wie möglich zu reduzieren. Dazu braucht es ein koordiniertes Baustellenmanagement.

Zuerst die vielen Pendler. Die Koordinierung von Baustellen sorgt für einen besseren Verkehrsfluss im Ruhrgebiet. So kann zum Beispiel vermieden werden, dass auf Straßen und Schienenstrecken regional gleichzeitig gebaut wird. Denn der Schienenersatzverkehr darf nicht im Stau an der Baustelle auf der Straße stecken bleiben. Umleitungen oder Ausweichmöglichkeiten auf andere Verkehrsträger können frühzeitig kommuniziert werden.

Ziel ist es, die Planung und Umsetzung aller vorhersehbaren Baumaßnahmen im Ruhrgebiet zentral zu steuern und aufeinander abzustimmen. Das betrifft sowohl Zeitpläne als auch die Einrichtung notwendiger Streckensperrungen und Umleitungen. Damit das gelingt, müssen die Informationen der beteiligten Verwaltungsstellen, Planer und Bauunternehmen an einer zentralen Stelle zusammenfließen.

Voraussetzung ist eine koordinierte und abgestimmte Zusammenarbeit zwischen Bund, Land und Kommunen. Zudem müssen die technischen Voraussetzungen geschaffen werden wie zum Beispiel eine Informationsplattform, auf die alle Beteiligten zugreifen können.

Kommentare (3)

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Andreas

ID: 97 21.05.2019 14:44

Eigentlich gibt es bereits kommunales Baustellenmangement. Das Beste Baustellenmangement lässt aber spontan auftretende Schäden (die sich aufgrund maroder Infrastruktur und stetig steigender Verkehrsnachfrage) mit den bekannten negativen Auswirkungen nicht verhindern. Hier würde es schon ausreichen wenn der Zuständige sich auch um die Funktionalität der Umleitung kümmern würde. Typisches Negativbeispiel ist der Landesbetrieb der über das nachgeordnete Netz umleitet und sich überhaupt nicht um dessen Funktionalität schert. Aktuelles Beispiel: Sperrung der A44 in Velbert, Stau auf der Umleitung, bisher keinerlei Maßnahme auf der Umleitungsstrecke!

Uwe

ID: 88 17.05.2019 20:28

... schön wär´s schon, aber ...

Arno

ID: 78 17.05.2019 17:06

Arno
Die Worte hör ich wohl, allein mir fehlt .......
Es wird wohl ein Traum bleiben!