DIGITALE SCHIENE RUHR – Mehr Kapazitäten auf die Schiene bringen

Mehr Platz auf der Schiene: Die Digitalisierung des Schienennetzes im Ruhrgebiet ermöglicht zusätzliche Zugfahrten ohne Streckenneubau.

Bild von Zug in Landschaft© Kompetenzcenter Marketing NRW (KCM)

Der Schienenverkehr ist ein zentraler und bedeutender Bestandteil des Gütertransports und des öffentlichen Personenverkehrs im Ruhrgebiet. Die Situation auf der Schiene ist aber wie auf der Straße: Die Schiene ist voll. Verspätungen und überfüllte Züge sind die Folge. Die Digitalisierung der Schienenwege eröffnet uns neue Chancen, diese Situation zu verbessern: Sie sorgt für eine höhere Leistungsfähigkeit, ohne dass zusätzliche Gleise gebaut werden müssen.

Die Digitaltechnik ermöglicht, dass Züge in kürzeren Abständen hintereinanderfahren können. Das sorgt für mehr Kapazität auf den Schienen und ermöglicht den Einsatz zusätzlicher Fahrzeuge. Eine dichtere Taktung ist vor allem im Ruhrgebiet von großer Bedeutung. Schließlich sind hier, im größten Ballungsraum Europas, besonders viele Menschen und Güter unterwegs.

Die Chancen der Digitalisierung für eine bessere Mobilität müssen wir nutzen und die Digitalisierung des Schienennetzes im Ruhrgebiet vorantreiben. Umsetzen lässt sich das nur durch die flächendeckende Einführung neuer Leit- und Sicherungstechnik sowie digitaler Stellwerke.

Die Digitalisierung der Schiene betrifft ganz Deutschland. Weil das Ruhrgebiet als größter europäischer Ballungsraum besonders mit dem wachsenden Mobilitätsbedarf zu kämpfen hat, muss der Ausbau hier priorisiert werden. Die Digitalisierung erfordert nicht nur die technische Ausrüstung des gesamten Schienennetzes, sondern auch der Fahrzeuge. Verbunden ist das mit erheblichen Kosten. Im ersten Schritt geht es deshalb auch darum, die notwendigen finanziellen Voraussetzungen zu schaffen.

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