GRÜNE SÄULEN – Ausbau der Ladeinfrastruktur für alternative Kraftstoffe

Eine Chance für Elektromobilität: Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist zentrale Voraussetzung für den Umstieg auf alternative Antriebe.

Bild von Ladestation mit E-Auto© Scharfsinn / Shutterstock.com

In Zukunft werden auf den Ruhr-Autobahnen immer weniger Diesel und Benziner unterwegs sein. Die Entwicklung von alltagstauglichen E-Autos, die leise und klimaschonend sind, hat in den letzten Jahren ordentlich Fahrt aufgenommen. Ein wichtiger Faktor für den zukünftigen Erfolg der Elektromobilität ist die Ladeinfrastruktur. Denn wer will schon ein Elektrofahrzeug fahren, wenn es nur umständlich geladen werden kann? Gleiches gilt auch für andere klimafreundliche Antriebsvarianten wie Gas oder Brennstoffzellen. Dabei geht es zum einen um Anzahl und Verteilung der Versorgungssäulen in der Pendlerregion Ruhr, zum anderen um Benutzerfreundlichkeit. Die Säulen müssen gut erreichbar und einfach zu bedienen sein, die Bezahlung einheitlich und unkompliziert – bestenfalls über eine zentrale App.

Das Ruhrgebiet ist eine Pendlerregion. Viele Menschen wohnen und arbeiten in unterschiedlichen Städten. Daher kommt die Programmierung der städteübergreifenden App sowie der Ausbau der „Grünen Säulen“ in erster Linie umweltbewussten Pendlern zugute. Von sauberer Luft und leiseren Autos profitieren jedoch alle Menschen im Revier.

Damit das Ruhrgebiet aufs E-Auto umsteigt, muss ein dichtes Netz von Ladesäulen entstehen, die über eine App gefunden und bedient werden können. Aktuell gibt es in der Metropole Ruhr rund 500 Ladesäulen. Mit dem Projekt „Grüne Säulen“ sollen es schnell mehr werden. Der Bund und das Land NRW fördern den Bau der Ladepunkte und trotzdem kommt die Metropolregion beim Ausbau nicht so richtig voran. Eine zentrale Anlaufstelle soll Interessierte beim Bau der „Grünen Säule“ unterstützen und gleichzeitig eine unkomplizierte App entwickeln, mit der jeder Ladepunkt zwischen Duisburg und Unna gefunden und der Strom bezahlt werden kann.

Eine zentrale Stelle soll im Ruhrgebiet den Ausbau der Ladeinfrastruktur flächendeckend planen und interessierten Unternehmen und Bürgern beim Bau helfen.

Kommentare (1)

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Arno

ID: 77 17.05.2019 17:04

Arno
Wer sollte da dagegen sein? Ladestellen in Verbindung mit Märkten oder Supermärkten bieten sich an.