MOBILES QUARTIER – Stadtteile mobiler machen

Leben statt nur Wohnen: Von Sharing- und Shuttle-Angeboten über Fahrradparkplätze bis hin zur ÖPNV-Anbindung – zukunftsfähige Mobilitätskonzepte steigern die Lebensqualität im Quartier.

Bild von Fahrradfahrern in Stadt© connel / ShURl2

Nicht nur der Wohlfühlfaktor in den eigenen vier Wänden sorgt für Lebensqualität, sondern auch das Wohnumfeld. Und dazu gehört es unter anderem, schnell und einfach von A nach B zu kommen. Der Zugang zu vielfältigen, nachhaltigen Verkehrsmitteln spielt bei der Entwicklung von Wohnquartieren deshalb eine bedeutende Rolle.

Die Mobilitätsangebote müssen den Anwohnern nutzen. Sind die Angebote in den Wohnquartieren im Ruhrgebiet attraktiv, fällt es leichter, auf den privaten Pkw zu verzichten und auf alternative Verkehrsmittel umzusteigen. Das reduziert Belastungen durch Lärm und Abgase und macht Quartiere zu attraktiven Wohnvierteln. Davon profitieren neben den Anwohnern auch die Wohnungsunternehmen und die Kommunen in der Region.

Teilen statt Besitzen – das ist das Prinzip von modernen Quartiersentwicklungskonzepten. Möglich machen das Car- und Bikesharing-Stationen im Wohnquartier, ausgebaute Fuß- und Radwege, ausreichend Fahrradstellplätze sowie eine gute ÖPNV-Anbindung.

Besonders in den dicht besiedelten Stadtquartieren im Ruhrgebiet bergen moderne Mobilitätskonzepte großes Potenzial zur Steigerung der Wohn- und Lebensqualität. Diese Entwicklung gelingt aber nur im Zusammenspiel von Wohnungsunternehmen, privaten Eigentümern und Mobilitätsdienstleistern. Dabei spielen die individuellen Rahmenbedingungen vor Ort eine entscheidende Rolle: Die Mobilitätsangebote müssen individuell auf das jeweilige Quartier und die Mieterschaft zugeschnitten sein.

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