MOBIL.RUHR – Einfacher von A nach B

Einsteigen, einchecken, losfahren: Eine App erfasst sämtliche Fahrten mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln und berechnet automatisch den besten Fahrpreis.

Bild von Mann in Straßenbahn© DGLimages / Shutterstock.com

Zur Arbeit von Wattenscheid nach Dortmund und am Wochenende zum Spazieren an den Baldeneysee: Stadtgrenzen spielen für die Menschen im Ruhrgebiet keine Rolle. Das sollte auch für die Mobilitätsangebote gelten. Eine App runterladen, kurz registrieren und aus allen Mobilitätsangeboten der Region die gewünschte Kombination zusammenstellen, Reise antreten und am Ende über die App bezahlen – das passt zum Revier. Bislang ist die Kombination verschiedener Verkehrsoptionen recht mühsam. Anmeldeprozesse, Buchungen und Bezahlvorgänge sind nur über verschiedene Apps möglich. Was fehlt, ist eine Plattform, die alle Angebote bündelt.

Busse und Bahnen sind ein wichtiges Element innerhalb der Mobilität tausender Pendler. Das wird auch in Zukunft so bleiben. Wer ohne eigenen Pkw im Ruhrgebiet unterwegs ist, wünscht sich dennoch gelegentlich eine Alternative zu Bus und Bahn – sei es, weil das Wetter gerade zu einer Fahrt mit dem Rad einlädt oder weil der Großeinkauf einfach bequemer mit dem Auto transportiert werden kann. Wenn die Menschen im Ruhrgebiet Verkehrsmittel schnell und bequem buchen können, fördert das nicht nur ihre individuelle Mobilität sondern auch die Lebensqualität der gesamten Region.

Erste Ansätze gibt es bereits: Abo-Kunden der städtischen Verkehrsbetriebe im Ruhrgebiet leihen problemlos die Räder von metropolradruhr und mit dem nextTicket testet der VRR aktuell die nächste Generation des bargeldlosen Fahrens mit Bus und Bahn. Hier gilt es weiterzudenken: Ziel ist eine App, mit der die Menschen Bus und Bahn, Bike- und Carsharing sowie Parkplätze in den Stadtteilen buchen und bezahlen können.

Um eine App anbieten zu können, die sowohl öffentliche als auch lokale Mobilitätsangebote bündelt, müssen zunächst die unterschiedlichen Anbieter aus dem Ruhrgebiet ins Boot geholt werden. Dazu gehören neben den ÖPNV-Betrieben natürlich auch private Unternehmen. Die Partner müssen ein gemeinsames Abrechnungsmodell erarbeiten und die technischen Voraussetzungen für die zentrale App schaffen – dann kann die Entwicklung beginnen.

Kommentare (3)

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Arno

ID: 76 17.05.2019 16:59

Arno
Gute Idee

Uwe

ID: 58 17.05.2019 12:57

Allso das ganze ist mit uher gegenzurechnen.
Hier muß ein ordentliches Kontrollinstanz her..
Der Selbsterhalt sollte sorgsam geprüft werden.

Moderation

Kommentar der Moderation
ID: 64 17.05.2019 13:39

Guten Tag Uwe,

vielen Dank für Ihr Interesse am Projekt MOBIL.RUHR. Könnten Sie bitte zum besseren Verständnis Ihres Beitrags erläutern, auf welchen Teil des Projekts sich der Begriff „Selbsterhaltung“ bezieht. Bei MOBIL.RUHR geht es um die Entwicklung einer App, die sowohl öffentliche als auch lokale Mobilitätsangebote bündelt.

Vielen Dank und beste Grüße
Moderation Neue Mobilität