RUHR.DIGITAL – innovative digitale Services und Erlebnisse vor Ort

Wir freuen uns über weitere  digitale Service- und Erlebnisideen.

Die Schaffung von digitalen Services sowie digitalen Erlebnissen die nutzerorientierte Mehrwerte bieten, bspw.:
Services:
- Orientierung vor Ort
- Informationen (zum Standort o.ä.)
- Buchungsmöglichkeit
Erlebnisse:
- AR/ VR Anwendungen (Zeitreisen, Gamification)
- Führungen mit Audiovisuellen Inhalten (bspw. über Beacon Technologie)

 

Gemeinsam mit Vertretern des Regionalverband Ruhr (Route der Industriekultur, Besucherzentrum Hoheward), ausgewählten Standorten der RIK sowie Vertretern aus der Wirtschaft (siehe Teilnehmer) wurde in zwei Expertenrunden konkrete Projektziele und Maßnahmen erarbeitet Es sollen zunächst die relevantesten Standorte gemäß des aktuellen Arbeitsstandes des Freizeit- und Tourismuskonzepts ausgestattet werden. Die Ausstattung unterteilt sich in mehrere digitale Themenfelder:

  • frei zugängliches W-Lan
  • digitale Erlebnisse (VR/AR, bspw. Anwendungen die die Vergangenheit, die Gegenwart und die vermeintliche Zukunft des Standortes zeigen)
  • digitale Services (Besucherlenkung, Informationen zum Standort, digitale Führungen, etc.)

Besonders wichtig erscheint hierbei, die zur Verfügung Stellung eines frei zugänglichen W-Lans, (an einigen Standorten bereits vorhanden) da nur hierdurch die Hemmschwelle genommen werden kann, die Services, die u.U. ein hohes Datenvolumen erfordern auch zu nutzen. Darüber hinaus ist für das streamen von Videos bzw. AR/ VR Anwendungen ein schnelles Datennetz erforderlich.

Des Weiteren ist bei diesem Projekt eine sehr enge Verzahnung mit dem Projekt „Metropole Ruhr- digitale Modelldestination NRW“ zu sehen. Idealerweise zahlen künftig alle Projekte auf die „neue“ Dateninfrastruktur der Metropole Ruhr ein, so dass ein jeder Standort, ob Industriekultur, Museum, Freizeitpark, o.ä. an diesem Projekt partizipieren kann.

Das Vorhaben nutzt insbesondere die große Chance mit dem Gast vor Ort in Interaktion zu treten und gleichzeitig den Erlebniswert und Servicequalität der Attraktionen der Route der Industriekultur zu steigern.

In einem nächsten Schritt wird eine spezifische Bestandsaufnahme der einzelnen Standorte durchgeführt und geeignete standortspezifische Maßnahmen (Infrastruktur, Erlebnisse, Services) hierdurch abgeleitet.

Eine Projektskizze wird bis Mitte Juni durch die Ruhr Tourismus GmbH erarbeitet.

Ruhr Tourismus (Projektträger), Regionalverband Ruhr (Projektträger Route der Industriekultur), Digitalsaal, Materna TMT GmbH, Stiftung Zollverein, Bochumer Veranstaltungsgesellschaft mbH, Duisburg Kontor/ Landschaftspark Duisburg- Nord, Kulturstiftung Ruhr (Villa Hügel), Hubermedia GmbH

Kommentare (3)

Ralf

ID: 114 03.06.2019 13:05

Ein spannendes Projekt! Durch den Einsatz innovativer Technologien, wie AR und VR, wird die Geschichte der Region für Jedermann unmittelbar erlebbar.
Der thematisch auf (ehemalige) Industriestandorte begrenzte Projektschwerpunkt könnte bzw. sollte jedoch auch auf andere touristische, für die Region relevante, Angebote ausgeweitet werden, um ein breiteres Interessensspektrum abzudecken und um einen umfangreicheren Service zu bieten. Gleichzeitig ist zu bedenken, dass die ausgewählten Landmarken entlang der Route Industriekultur bereits eine große Öffentlichkeit genießen, während andere Bildungs- und Kulturstätten in diesem Fall unberücksichtigt blieben.
Die Zoologischen Gärten des Ruhrgebiets sind nicht nur beliebte Naherholungsorte, sondern vor allem auch bedeutende Umweltbildungseinrichtungen und Begegnungsstätten. Zudem bieten sie mit ihren Einblicken in die Biodiversität der Erde ein großes Potential für die im Projekt beschriebenen Technologien.

Fred

ID: 109 27.05.2019 20:32

Die Standorte auch hier mit Markern versehen um den Gästen eine individuelle und zeitlich unabhängige Führung anzubieten( VR/AR) . Das WLAN muss einen Industriestandard haben , so kann man Bewegungsprofile und Daten von Usern erheben . Man muss das WLAN als Marketinginstrument sehen , Hier auch muss man das Basisangebot in einer Grundstruktur zusammenfassen . der kulturell Interessierte geht durch den blauen Eingang und bekommt seine gewünschten Schwerpunkte angezeigt , Ticketing , ÖPNV etc muss mit eingebunden werden . Angebote aus dem Umfeld muss man mit berücksichtigen ( Handel, Gastronomie,etc ). Das WLAN muss rechtlicherer sein und sollte ein Anbieter umsetzen der bei der Bundesnetzagentur registriert ist , der Gast sollte sich einmal registrieren und geht dann automatisch ins WLAN ( wie zuHAUSE) , Auch Digitale Signage sollte auch mit eingebunden werden ist aber zur visuellen Darstellung von Hinweisen und Veranstaltung da , ist aber für nicht jeden Standort zwingend Notwendig da die user auf das mobile Endgerät gehen und das ist extrem wichtig . Hier auch das gesamte ganzheitlich sehen um Daten für das gesamte Projekt zu sammeln . Bewegungsprofile , Nutzungsverhalten , etc

Markus

ID: 94 20.05.2019 12:35

Mit diesem Projekt können Potenziale von VR und AR für die regionale Kulturlandschafts-Vermittlung genutzt werden. Mixed-Reality bringt das Storytelling vom Standort in die Region auf eine neue Ebene. Erfahrbare Geschichte wird zu erlebbarer (und digital überlagerter) Gegenwart und schier grenzenloser Zukunft.