NRW-Volunteer

Großveranstaltungen im Sport können nicht ohne den engagierten Einsatz von zahlreichen freiwilligen Helfern durchgeführt werden. Mit einem Volunteer-Training werden sie fit für ihre Einsätze gemacht und lernen gleichzeitig fürs Leben.

Dabeisein ist Alles! Sportliche Großveranstaltungen, auch abseits der Fußball-Bundesligen, schaffen an jedem Wochenende für die Menschen der Region emotionale und zugleich identitätsstiftende Gemeinschaftserlebnisse. Dazu bedarf es in Zukunft einer wachsenden Zahl von Freiwilligen, die ALLEN Menschen Teilhabe an diesen Veranstaltungen ermöglichen.

Zu dieser Mitwirkung auf/für Großveranstaltungen soll eine Ausbildung befähigen.

Be a Volunteer!

Auf Basis des für Jugend- und Übungsleiter vorgegebenen Qualifikationserwerbs soll ein „kleines Curriculum“ erstellt werden, das die Herausforderungen und notwendigen Fähigkeiten für ein Ehrenamt im sportlichen Bereich definiert. Dazu gehören neben dem Rollenverständnis des Volunteers vor allem Kenntnisse zur Organisation von Sport-Großereignissen (Infrastruktur, Sicherheitskonzepte) sowie im Umgang mit unterschiedlichen Förderbedarfen (körperliche, geistige Förderbedarfe, barrierefreies Reisen, Angebote für Beeinträchtigte und deren Begleiter). Die Volunteers erhalten einheitliche Westen („NRW-Volunteer“) und einen Ausweis, um sie als sportbegeisterte Botschafter der Region zu kennzeichnen. Gleichzeitig soll die Sichtbarkeit Identität stiften.

Bausteine des Trainings könnten sein:

  • Vermittlung praktischer Erste-Hilfe-Kenntnisse
  • Werteschulung (Wofür treten wir in NRW/im Ruhrgebiet ein?)
  • Integration und Inklusion: Unsicherheiten und Ängste im Umgang mit fremden Menschen nehmen, Sprachbarrieren überwinden, insb. auch im Umgang mit Menschen mit Behinderungen unterstützen und sensibilisieren
  • Anerkennung für Ehrenamt ausbauen
  • Barrieren überwinden

 

Kommentare (1)

Jens

ID: 125 17.06.2019 21:37

Insgesamt ein gutes Idee, die Übungsleiterlizenz mit 120 Lerneinheiten halte ich aber für sehr voraussetzungsvoll. Da neben dem Helfen vor Ort auch das Volunteering bei internationalen Großevents hochattraktiv ist, aber sich gerade junge Menschen dieses aufgrund der hohen, meist selbstzutragenden Reisekosten kaum leisten können, könnte man das Programm durch ein Volunteerstipendium ergänzen, über das ein Großteil der Kosten refinanziert werden kann um Helfer aus NRW in der ganzen Welt einzusetzen. Sie würden so zugleich als Botschafter NRWs in der (Sport-)Welt dienen. Man könnte das ganze auch an ein Engagement vor Ort koppeln, z.B. in dem zwei Einsätze in der Heimat Voraussetzung für einen unterstützten Einsatz im Ausland sind.